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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 104

Romans · Chapter 6

Luther’s September Testament (1522) · chapter 104 of 213 · about 3 min

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wilcher ist vmb vnser sund willen dahyn geben, vnd vmb vnser gerechtickeyt willen aufferweckt. Das Funfft Capitel. Nv wyr denn sind rechtfertig worden durch den glawben, so haben wyr fride mit Got, durch vnsern herren Jhesu Christ, durch wilchen wyr auch eynen zugang haben ym glawben, zu diser gnade, darynnen wyr stehen, vnd rhumen vns der hoffnung der kunfftigen herlickeyt, die Got geben sol. Nicht alleyn aber das, sondern wyr rhumen vns auch der trubsallen, die weyl wyr wissen, das trubsal gedult bringet, die gedult aber bringet erfarung, die erfarung aber bringet hoffnung, die hoffnung aber lasset nicht zuschanden werden.

Das alles darumb, das die liebe gottis ist außgossen ynn vnser hertz, durch den heyligen geyst, wilcher vns geben ist. (nach der zeyt) Denn von ewigkeit alle glewbige versehen sind, das sie aus der schwacheit solten erloset werden, darynnen sie ein zeytlang seyn. Denn auch Christus, da wyr nach schwach waren nach der zeyt, ist fur vns gottlosen gestorben.

Nu stirbt kaume yemand vmb des rechts willen, [ 44] vmb des guttis willen thurste villeicht yemand sterben, Darumb preysset Got seyne liebe gegen vns, das Christus fur vns gestorben ist, da wyr noch sunder waren, so werden wyr yhe viel mehr durch yhn behalten werden fur dem zorn, nach dem wyr durch seyn blutt rechtfertiget sind. [ 241] Denn so wyr Gotte versunet sind durch den tod seynes sons, da wyr noch feynde waren, viel mehr, werden wyr selig werden durch seyn leben, so wyr nu versunet sind. (Gottis) Das Got vnser sey vnd wyr seyn seyn, vnnd alle guter gemeyn von yhm vnd mit yhm haben ynn aller zuuersicht.

Nicht alleyn aber das, sondern wyr rhumen vns auch Gottis, durch vnsern hern Jhesu Christ, durch wilchen wyr nu die versunung empfangen haben. Derhalben, wie durch eynen menschen die sund ist komen ynn die welt, vnd der tod durch die sund, vnnd ist also der tod vber alle menschen durchgangenn, die weyl sie alle gesundigt hatten.

Denn die sund war ynn der welt biß auff das gesetz, aber wo keyn gesetz ist, da acht man der sund nicht, sondern der tod hirschete von Adam an biß auff Mosen, auch vber die, die nicht gesundiget hatten mit gleycher vbertrettung, (bild) wie Adam vns mit frembder sund on vnser schuld verderbet hat, also hat vns Christus mit frembder gnad on vnser verdienst selig gemacht. wie Adam, wilcher ist eyn bild des der zukunfftig war.

Aber nicht helt sichs mit der gabe wie mit der sunde, Denn so an eyns sunde viel gestorben sind, so ist viel mehr Gottis gnad vnd gabe vielen reychlich widderfaren, durch die gnade, die eynem menschen Jhesu Christo widderfaren ist. (durch eynen) Merck, das er hie von der erbsund redet, wilch komen ist von Adams vngehorsam, da her es alles sundlich ist, was an vns ist. Vnd nicht ist die gabe alleyn vber eyne sund, wie durch des eynigen sunders eynige sund alles vorderben.

Denn das vrteyl ist komen aus eyner sund zur verdamnis, die gabe aber aus vielen sunden zur rechtfertickeit, Denn so vmb des eynigen sund willen der tod gehirscht hat durch den eynen, viel mehr werden die, so do empfangen haben die fulle der gnad vnnd der gaben zur gerechtickeyt, hirschen ym leben durch eynen Jhesu Christ. Wie nu durch eynes sund die verdamnis vber alle menschen komen ist, also ist auch durch eynes rechtfertickeyt die rechtfertigung des lebens vber alle menschen komen. wie Adams sund vnser eygen worden ist, also ist Christus gerechtickeyt vnser eygen worden.

Denn gleych wie durch eynes menschen vngehorsam, viel sunder worden sind, also auch durch eynes gehorsam, werden viel gerechten. Das gesetz aber ist neben eynkomen, auff das die sund vberhand nehme, wo aber die sund vberhand genommen hat, da hat auch die gnade noch meh [ 46] vberhand genomen, auff das, gleych wie die sund hirschet hat zu dem tod, also auch hirsche die gnade, durch die gerechtickeyt zum ewigen leben, durch Jhesum Christ. Das

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