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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 153

Titus · Chapter 3

Luther’s September Testament (1522) · chapter 153 of 213 · about 1 min

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. Dv aber rede, was der heylsamen lere wol anstehet. Den Alten, das sie nuchtern seyen, redlich, zuchtig, gesund ym glawben, ynn der liebe, ynn der gedult, Den alten weyben des selben gleychen, das sie geperden wie den heyligen zympt, nicht lesteryn seyn, nicht weynsuchtig, gutte lereryn, das sie die iungen weyber zucht leren, menner lieben, kinder lieben, zuchtig seyn, keusch, haußlich, guttig, vnterthan yhren mennern, auff das nicht das wortt Gottis verlestert werde, Desselben gleychen die iungen menner ermane, das sie zuchtig seyen.

Allenthalben aber stelle dich selbs zum furbild gutter werck, vnnd halt dich ynn der lere vnschedlich vnd redlich, vnd das wort heylsam vnd vntaddelich, auff das der widderwertige sich scheme, vnnd nichts habe, das er von vns muge boses sagen. Den knechten, das sie yhren herrn vnterthenig seyen, ynn allen dingen gefellig, nicht widderpellen, nicht entwenden, sondern alle gutte trew ertzeygen, auff das sie die lere Gottis vnsers heylands zieren ynn allen stucken.

Denn es ist erschynen die heylbertige gnade Gottis allen menschen, vnnd zuchtiget vns, das wyr sollen verleugnen das vngotlich wesen vnd die weltliche lusten, vnd zuchtig, gerecht vnd gottselig leben ynn diser welt, vnd wartten auff die selige hoffnung vnd erscheynung der herlickeyt des grossen Gottis vnd vnsers heylands Jhesu Christi, der sich selbs fur vns geben hat, auff das er vns erloßet von aller vngerechtickeyt, vnd reyniget yhm selb eyn volck zum eygenthum, das da eyfferig were zu guten wercken. Solchs rede vnd ermane, vnd straffe mit aller macht, Laß dich niemant verachten. [ 290] Das

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