Hebrews · Chapter 12
Luther’s September Testament (1522) · chapter 166 of 213 · about 3 min
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Darumb auch wyr, die weyl wyr eyn solche wolcken der zeugen vmb vns haben, last vns ablegen alles was vns druckt, vnd die anklebische sunde, vnd last vns lauffen durch die gedullt, den kampff, der vns furgelegt ist, vnd auff sehen, auff den hertzogen des glawbens, vnd den vollender Jhesum, wilcher, da yhm furgelegt war die freude, erduldet er das kreutz mit verachtung der schande, vnd hat sich gesetzt zur rechten des stuels Gottis, Bedenckt den, der eyn solches widdersprechen von den sundern widder sich erduldet hat, das yhr nicht ablasset ynn ewrem mut vnd matt werdet, denn yhr habt noch nicht bis auffs blutt widderstanden mit gegenkempffen widder die sunde, vnd habt vergessen des trosts, der zu euch redet als zu den kindern, Prouer. 3.
Meyn son, achte nit geringe die zuchtigung des herrn vnnd las nit abe wenn du von yhm gestrafft wirdist, denn wilchen der herre lieb hat, den zuchtiget er, Er geyssellt aber eynen iglichen son, den er auffnympt. So yhr die zuchtigung erduldet, so erbeutt sich euch Gott als den kindern, Wo ist aber eyn son, den der vatter nicht zuchtiget? seyt yhr aber on zuchtigung, wilcher sie alle sind teyllhafftig worden, ßo seyt yhr bastarte, vnd nicht kinder, Auch ßo wyr haben die vetter vnsers fleyschs zu zuchtigern gehabt, sollten wyr denn nicht viel mehr vnterthan werden dem vater der geyster, vnd leben?
Vnd ihene zwar haben vns zuchtiget wenig tage nach yhrem duncken, diser aber zu nutz, auff das wyr die heyligung ergreyffen, Alle zuchtigung aber wenn sie [ 378] da ist, wirt nicht angesehen, fur eyn frolich, ßondern fur eyn traurig ding, Aber hernach wirt sie geben eyne fridsame frucht der gerechtigkeyt, denen, die da durch geubet sind. [ 378] Darumb richtet widder auff die hynlessigen hende vnd die loßigen knye, vnd thut richtige leufft mit ewren fussen, das nit das lame außgestossen werde, ßondern viel mehr gesund werde, Jaget nach dem fride gegen yderman, vnd der heyligung, on wilche wirt niemand den herrn sehen, vnd besehet, das nicht yemand Gottis gnade verseume, das nicht etwa eyn bitter Deut. 29. wurtzel auffwachße, vnd eyn gewerre mache, vnd viele durch die selbige verunreynet werden, das nicht ymand sey ein hurer, oder ein vngeystlicher, wie Esaw, der vmb eyner speys willen seyn erst gepurt verkaufft, wisset aber, das er hernach, da er die benedeyung erben wolt, verworffen ist, denn er fand keyn rawm der pus, wie wol er sie mit threnen ersucht.
Exo. . 18 Denn yhr seyt nicht komen zu eym berge, den man greyffen mag vnd mit fewr brandte, vnnd zu dem tunckel vnd finsternis vnd vngewiter 19 vnnd zu dem hall der posaunen vnd zur stymme der wort, wilchs sich wegerten, die es horeten, das yhn das wort nicht gesagt wurde, denn sie mochtens nicht ertragen, was do gesagt ward, Vnd wenn eyn thier den berg anrurete, sollt es gesteyniget odder mit eynem geschosß erschossen werden, vnd also erschrecklich war das geprenge, das Moses sprach, ich byn furchtig vnd zittern.
Sondern yhr seyt komen zu dem berge Zion vnd zu der stad des lebendigen Gottis, zu dem hymlischen Jerusalem, vnd zu der menge vieler tausent engele, vnd zu der gemeyne der erstgebornen, die ym hymel angeschrieben sind, vnd zu Gott dem richter vber alle, vnd zu den geystern der volkomenen gerechten, vnd zu dem mitteler des newen testamentis Jhesu, vnnd zu dem blutt der besprengunge, das da besser redet, denn des Habels. Gen. 4.
Sehet zu, das yhr euch des nit wegert, der mit euch redt, denn so ihene nicht entflohen sind, die sich wegerten, da er auff erden redet, viel weniger wyr, die wyr vns des wegern, der von hymel redt, wilchs stymme zu der zeytt die erden bewegt, nu aber verheysset er vnd spricht, Noch eyn mal, wil ich bewegen nicht alleyn die erden, sondern auch den hymel, Hag. 2 Aber, solchs, noch eyn mal, deuttet, die verenderung der beweglichen, als dere, die gemacht sind, auff das da bleyben die vnbeweglichen, Darumb, die weyl wyr empfahen das [ 380] vnbeweglich reich, haben wyr gnad, durch wilche wyr Gotsdienst thun, Gotte wol gefellig, mit zucht vnd furcht, denn vnser Gott ist eyn vertzeerig fewr.
Deuter. 4 Das