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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 210

Revelation · Chapter 20

Luther’s September Testament (1522) · chapter 210 of 213 · about 3 min

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Darnach horet ich eyne stym grosser scharen ym hymel, die sprachen, Halleluia, Heyll vnd preys vnd eehr vnnd krafft sey Gott vnserm hern, denn warhafftig vnnd gerecht sind seyne gerichte, das er die grosse hure verurteyllt hat, wilche die erden mit yhrer hurerey verderbet, vnd hat das blutt seyner knecht von yhrer hand gerochen, vnd sie sprachen zum andern mal, Halleluia, vnnd der rauch gehet auff von ewigkeyt zu ewigkeyt, vnnd die vier vnd zwentzig Elltisten vnd die vier thier fielen nydder vnd betten an Gott, der auff dem stuel sasß vnd sprachen, Amen, Halleluia, vnd eyn stym gieng von dem stuel, lobt vnsern Gott alle seyne knechte vnd die yhn furchten, beyde kleyn vnd gros.

Vnd ich horet eyn stym eyner grossen schar, vnd als eyne stym grosser wasser vnd als eyn stym starcker donner, die sprachen, Halleluia, Denn der almechtige Gott hat das reych eyngenomen, last vns frewen vnd frolich seyn vnd yhm den preys geben, denn die hochtzeyt des lambs ist komen, vnd seyn weyb hatt sich bereyttet, vnd es ward yhr geben, sich antzu thun mit reyner vnd heller seyden, die seyde aber ist die rechtfertigung der heyligen, Vnd es spricht zu myr, Selig sind die zum abentmal des lambs beruffen sind, vnd es spricht zu myr, dise warhafftig wort sind Gottis, vnd ich fiel fur yhn zu seynen fussen, yhn antzubeten, vnnd er spricht zu myr, siehe zu, thues nicht, ich byn deyn mitknecht vnd deyner brudere, vnd dere, die das zeugnis Jhesu haben, Bete Got an, das zeugnis aber Jhesu ist der geyst der weyßsagung, [ 433] [XIX.] Vnd ich sahe den hymel auffgethan, vnnd sihe da eyn weys pferd, vnd der drauff sas, hies, Trew vnd Warhafftig, vnd richtet vnd streyttet mit [ 468] gerechtickeyt, aber seyne augen sind wie eyn fewrflamme, vnd auff seynem hewbt viel kronen, vnd hatte eynen namen geschrieben, den niemant wuste denn er selbs, vnd war angethan mit eynem kleyde, das mit blut besprengt war, vnd seyne name heyst, Gottis wort, Vnd yhm folgete nach das heer ym hymel, auff weyssen pferden, angethan mit weysser vnd reyner seyden, Vnd aus seynem mund gieng eyn scharff schwerd, das er da mit die heyden schluge, vnd er wirt sie weyden mit der eysern ruten, vnd er tritt die kellter des weyns des grymmigen zorns des almechtigen Gottis, vnd hat eynen namen geschrieben auff seynem kleyd vnd auff seyner hufften also, Eyn konig aller konige vnd eyn herr aller herren.

Vnnd ich sahe eynen Engel ynn der sonnen stehen, vnnd er schrey mit grosser stym vnd sprach zu allen vogelln die mitten vnter dem hymel fliegen, kompt vnd versamlet euch zu dem grossen abentmal Gottis, das yhr esset das fleysch der konige vnd der hewbtleut, vnnd das fleysch der starcken vnd der pferden vnnd der, die drauff sitzen, vnnd das fleysch aller freyen vnd knechten, beyde der kleynen vnd der grossen, Vnd ich sahe das thier vnd die konige auff erden vnd yhre heer versamlet, eyn streyt zu halten, mit dem der auff dem pferd sas vnd mit seynem heer.

Vnd das thier wart gryffen, vnd mit yhm der falsche prophet, der die zeychen thet fur yhm, durch wilche er verfuret, die das malzeichen des thiers namen, vnd die das bild des thiers anbeten, lebendig wurden dise beyde ynn den fewrigen teych geworffen, der mit schwefel brandte, vnd die andern sind erwurget mit dem schwerd des, der auff dem pferde sass, das aus seynem munde gieng, vnd alle vogel wurden satt von yhrem fleysch. [ 435] Das

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