Matthew · Chapter 8
Luther’s September Testament (1522) · chapter 8 of 213 · about 5 min
Da er aber vom berge herab gieng, folgte yhm viel volcks nach, vnd sihe, eyn außetziger kam, vnd bettet yhn an, vnd sprach, Herr so du willt (So du wilt) der glaub weyß nit, vertrawet aber auff gottes gnad., kanstu mich wol reynigen, vnnd Jhesus streckt seyne hand auß, rurt yhn an, vnnd sprach, ich wills thun, sey gereynigt, vnd als bald wart er von seym außsatz reyn, vnnd Jhesus sprach zu yhm, sich zu, sags niemant, sondern ganng hyn vnnd tzeyg dich dem priester, vnnd opffere die gabe, die Moses befolhen hat, zu eynem tzeugnis vber sie (Uber sie) Mos. nennet das gesetz ein zeugnis vber das volck, Deu. 31 denn das gesetz beschuldiget vns, vnnd ist eyn tzeug, vber vnyser sund, alßo hie, die priester so sie zeugen, Christus hab disenn gereyniget, vnd gleuben doch nicht, zeugen wider sich selb..
Da aber Jhesus eyngieng zu Capernaum, tratt eyn hewbtmann zu yhm der batt yhn vnd Luce. sprach, Herr, meyn knecht ligt zu hauß, vnd ist gichpruchtig, vnnd hat grosse quall, Jhesus sprach zu yhm, ich will komen, vnd [ 40] yhn gesund machen. Der hawbtman antwortt vnd sprach. Herr ich byn nit wertt, das du vnter meyn dach gehist, sondernn sprich nur eyn wortt, so wirt meyn knecht gesund. Denn ich byn eyn mensch, datzu der vberkeyt vnterthan, vnd habe vnter myr kriegs knecht, noch wenn ich sage (wenn ich sage) das ist.
Sind meyne wortt so mechtig, wie viel mechtiger sind denn deyne wortt? zu eynem, gehe hyn, so gehet er, vnd zum andern, kom her, so kompt er, vnnd zu meynem knecht, thu das, ßo thut ers. Da das Jhesus horet, verwundert er sich, vnd sprach zu den, die yhm nach folgeten, Warlich, ich sage euch, solchen glawben hab ich yn Jsrahel nit funden. Aber ich sage euch, viel werden komen vom morgen (von morgen et.) das ist, die heyden werden angenommen, darumb das sie glawben werden, die iuden vnd werck heylgen verworffen. Ro. 9 vnd vom abent, vnd sitzen mitt Abraham vnnd Jsaac vnnd Jacob, ym hymel reych.
Aber die kinder des reychs, werden außgestossen ynn die außersten finsternisß, da wirt seyn weynen vnd tzeen klappen. Vnd Jhesus sprach zu dem hewbtman, gehe hynn, dyr geschehe, wie du geglewbt hast, vnnd seynn knecht wart zu der selbigen stund gesund. Marci. 1 Luce. 4 Vnd Jhesus kam ynn Peters haus, vnd sahe das seyne schwyger lag vnd hatte das fiber, da greyff er yhr hand an, vnnd das fiber verließ sie, vnnd sie stund auff, vnnd dienete yhn.
Marci. 1 Am abent aber, brachten sie viel besessener zu yhm, vnnd er treyb die geyster auß mitt wortten, vnnd machte alle krancken gesundt auff das erfullet wurd, das da gesagt ist, durch den propheten Jsaia, Jsai. 53 der do spricht, Er hatt vnser schwacheyt auff sich genomen, vnd vnser seuche hatt er getragen. [ ] (wo du hyn etc.) Ettlich wollen Christo nicht folgen, sie seyn denn gewisß wo hyn, darumb verwirfft Christus dißen, als der nicht trauwen, sondern zuuor, der sach gewisß seyn will.
Luce. 9 18 Vnd da Jhesus viel volcks vmb sich sahe, hies er man solt hynvber iensyd des meers faren, 19 vnd es tratt zu yhm eyn schrifftgelerter, der sprach zu yhm, Meyster, ich will dyr folgen, wo du hynn gehist, 20 vnd Jhesus sagt zu yhm. Die fuchße haben gruben, vnd die vogel vnter dem hymell haben nester, aber des menschen son hat nit, da er seyn hewbt hyn lege. Vnnd ein ander vnter seynen Jungern, sprach zu yhm, Herr, erleube myr, das ich hyn gehe, vnnd zuuor meynen vatter begrabe (Begrabe etc.) Ettlich wenden gute werck fur, das sie nicht folgen odder glewben wollen. Aber die deuttet Christus todte vnd verlorne gute werck..
Aber Jhesus sprach zu yhm, folge du mir, vnnd las die todten yhre todten begraben. Mar. 4 Luce. 8 Vnnd er tratt ynn das schiff, vnd seyne iungere folgeten yhm, vnd sihe, da erhub sich ein grosse vngestum ym meer, also das auch das schifflin mit wellen bedeckt wart, vnnd er schlieff, vnnd die iungere tratten zu yhm, vnd weckten yhn auff, vnd sprachen, Herr, hilff vns wyr verderben, da [ 42] saget er zu yhn, yhr kleynglewbigen warumb seytt yhr so furchtsam? vnd stund auff, vnd bedrawtte den wind vnnd das meer, da wart es gantz still. Die menschen aber verwunderten sich, vnd sprachen, was ist das fur ein man, das yhm der wind vnd das meere gehorsam sind?
Marci. 5 Luce. 8 Vnnd er kam iensyd des meers ynn die gegend der Gergesener, da lieffen yhm entkegen tzween besessene, die kamen auß den todtengreben, vnd waren seer grymmig, alßo, das niemand kund die selbigen strasß wandelln, vnnd sihe, sie schriehen vnnd sprachen Ach Jhesu du son gottis was haben wir mitt dyr tzu thun, bistu her komen vns zu quelen, ehe denn es zeyt ist?
Es war aber fernn von yhn, ein grosse herdt sew an der weyde, da baten yhn die teuffell, vnnd sprachen, wiltu vns auß treyben, so erleube vns ynn die herd sew zu faren, vnd er sprach, faret hyn, da furen sie auß, vnd furen ynn die herd sew, vnnd sihe, die gantze herd sew stortzt sich mitt einem sturm ynß meer, vnnd ersoffen ym wasser, vnnd die hirten flohen, vnd giengen hynn ynn die stadt, vnd sagten das alles, vnd wie es mit den besessenen ergangen war, vnnd sihe, da gieng die gantze stadt erauß Jhesu entgegen, vnnd da sie yhn sahen, baten sie yhn, das er weychen wolt von yhr grentze. Das