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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 123

1 Corinthians · Chapter 8

Luther’s September Testament (1522) · chapter 123 of 213 · about 2 min

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. Von dem gotzen opffer aber wissen wyr alle was wyr wissen sollen. Aber das wissen blesset (blesset) Hie fehet er an die lieb zupreyssen gegen den schwachglewbigen. auff, vnnd die liebe bessert. So aber sich yemand duncken lest, er wisse etwas, der weyß noch nicht wie man wissen solle. So aber yemand Got liebet, der selb ist von yhm erkandt. So wissen wyr nu von der speyse des gotzen opffers, das eyn gotz nichts ynn der welt sey, vnd das keyn ander Got sey, on der eynige.

Vnd wiewol es sind, die gotter genennet werden, es sey ym hymel odder auff erden (syntemal es sind viel gotter vnd viel herren) so haben wyr doch nur eynen Gott, [ 108] den vater, von wilchem alle ding sind, vnd wyr ynn yhm, vnd eynen herren Jhesu Christ, durch wilchen alle ding sind, vnd wyr durch yhn. [ 264] Es hat aber nicht yderman das wissen, denn etliche machen yhn noch eyn gewissen vber dem gotzen, vnd essens fur gotzen opffer, damit wirt yhr gewissen, weyl es so schwach ist, befleckt. Aber die speyse fordert vns fur Got nicht, Essen wyr, so werden wyr drumb nicht besser seyn, Essen wyr nicht, so werden wyr drumb nichts weniger seyn.

Sehet aber zu, das dise ewr freyheyt, nicht gerate zu eynem anstos der schwachen. Denn so dich (der du das erkentnis hast) yemand sehe zu tisch sitzen ym gotzen hauß, wirt nicht seyn gewissen, die weyl es schwach ist, verursacht das gotzen opffer zu essen? vnd wirt also vber deynem erkentnis der schwache bruder vmbkomen, vmb wilches willen Christus gestorben ist. Wenn yhr aber alßo sundiget an den brudern, vnd schlaget yhr schwachs gewissen, so sundigt yhr an Christon. Darumb, ßo die speyse meynen bruder ergert, wolt ich nicht fleysch essen ewiglich, auff das ich meynen bruder nicht ergere. Das

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