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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 137

2 Corinthians · Chapter 6

Luther’s September Testament (1522) · chapter 137 of 213 · about 2 min

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last vns aber niemant yrgent eyn ergernis geben, auff das vnser ampt nicht verlestert werde, sondern ynn allen dingen last vns beweysen als die diener Gottis.

Mit grosser gedult, mit trubsaln, mit notten, mit engsten, mit schlegen, mit gefengnissen, mit auffruhren, mit erbeyt, mit wachen, mit fasten, mit keuscheyt, mit erkentnis, mit langmut, mit freuntlickeyt, mit dem heyligen geyst, mit vngeferbeter liebe, mit dem wort der warheyt, mit der krafft Gottis, durch waffen der gerechtickeyt zur rechten vnd zur lincken, durch preyß vnd schmach, durch boß gerucht vnd gutt gerucht, als die verfurer, vnd doch warhafftig, als die vnbekanten, vnd doch bekand, als die sterbenden, vnnd sihe, wyr leben, als die getzuchtigeten, vnd doch nicht ertodtet, als die traurigen, aber alltzeyt frolich, als die armen, aber die doch viel reychmachen, als die nichts haben vnd doch alles ynnhaben. [ 154] O yhr Corinther, vnser mund hatt sich auffthan zu euch, vnser hertz hat sich außbreyttet, (engsten) Aus der vorigen Epistel waren die Corinther erschreckt, vnnd hermeten sich, das sie dem Apostel beleydigt hatten.

Nu trost er sie, vnnd sp r icht, seyn hertz vnd mund sey frolich vnnd außbreyt, Drumb sollen sie sich nicht engsten noch hermen, als sey er vber sie vnlustig, das sie sich aber drob hermen, sey an yhm keyn vrsach, sondern als frume kynder, hermen sie sich aus gutem hertzen, da es auch nicht nott ist, wilchs nicht thun die kuechtisch art haben, vnnd des ewigen lohns nicht wartten, des die kinder sicher sind, darumb sie vrsach zu frewen haben. Vnßerthalben durfft yhr euch nicht engsten, das yhr euch aber engstet, das thut yhr aus hertzlicher meynung. Jch rede mit euch als mit kindern, die gleychen lohn mit vns haben. Darumb breyttet yhr euch auch aus.

Zyhet nicht am frembden yoch mit den vnglewbigen. Denn was hat die gerechtickeyt fur genieß mit der vngerechtickeit? was hat das liecht fur gemeynschafft mit der finsternis? wie stympt Christus mit Belial? odder was fur eyn teyl hat der glewbige mit dem vnglewbigen? was hat der tempel Gottis fur eyn gleyche mit den gotzen? Yhr aber seyt der tempel des lebendigen Gottis, wie denn Gott spricht, Jch wil ynn yhnen wonen, vnd ynn yhn wandelen, vnd wil yhrer Got seyn, vnd sie sollen meyn volck seyn.

Darumb, gehet aus mitten von yhn, vnd sondert euch abe, spricht der herre, vnd ruret keyn vnreynes an, so wil ich euch annehmen, vnd ewr vater seyn, vnd yhr solt meyn sone vnd tochter seyn, spricht der almechtige herr. Das

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