Hebrews · Chapter 4
Luther’s September Testament (1522) · chapter 159 of 213 · about 2 min
denn eyn iglich haus wirt von yemant bereyttet, der aber alles bereyttet, das ist Gott, Vnd Moses zwar, war trew ynn seynem gantzen hauße, als eyn knecht, zum zeugnis des, das gesagt sollt werden, Christus aber als eyn son ynn seynem hause, wilchs haus sind wyr, so wyr anders die freydickeyt vnd den rhum der hoffnung bis ans ende feste behallten.
Darumb, wie der heylige geyst spricht, Heutte, so yhr horen werdet seyne psal. 94. stymme, so verstockt ewere hertzen nicht, als geschach ynn der bitterunge am tage der versuchung ynn der wusten, da mich ewere veter versuchten, sie prufeten vnd sahen meyne werck viertzig iar lang, darumb ich entrustet ward vber dis geschlecht vnd sprach, ymer dar yrren sie mit dem hertzen, aber sie wusten meyne wege nit, das ich auch schwur ynn meynem zorn, sie sollten zu meyner ruge nicht komen, Sehet zu, lieben bruder, das nit ettwa ynn yemands vnter euch sey eyn arges hertz des vnglawbens, das da abtrette von dem lebendigen Gott, sondern ermanet euch selbs, alle tage, so lange es heutte heysset, das nicht yemands vnter euch, verstockt werde durch betrug der sunde.
Denn wyr sind Christus teylhafftig worden, so wyr anders den anfang seynes wesens, bis ans ende feste behalten, so lange gesagt wirt, Heutte so yhr seyne stymme horen werdet, so verstocket ewre hertzen nicht, wie ynn der verbitterung geschach, Denn ettliche die sie horeten, verbitterten yhn, aber nicht alle, die von Egypten aus giengen durch Mosen, Vbir wilche aber ward er entrustet viertzig iar lang? ists nit also, das vbir die, so da sundigeten, [ 352] dere leybe ynn der wusten verfielen? Wilchen schwur er aber, das sie nicht zu seyner ruge komen sollten, denn den vnglewbigen? vnd wyr sehen, das sie nicht haben kund eynkomen vmb des vnglawbens willen. Das