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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 203

Revelation · Chapter 13

Luther’s September Testament (1522) · chapter 203 of 213 · about 2 min

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Vnd es erscheyn eyn gros zeychen ym hymel, Eyn weyb mit der sonnen bekleydet, vnnd der mond vnter yhren fussen, vnnd auff yhrem hewbt eyn kron von zwelff sternen, vnnd sie war schwanger vnnd schrey, vnd war ynn kinds noten vnnd gequelet das sie gepure, Vnd es erscheyn eyn ander zeichen ym hymel, vnnd sihe eyn grosser rotter drach, der hatte sieben hewbter vnnd zehen horner, vnnd auff seynen hewbten sieben krone, vnd seyn schwantz zoch den dritten teyl der sternen, vnd warff sie auff die erden.

Vnd der drach tratt fur das weyb, die geperen solt, auff das, wenn sie geporn hette, er yhr kind fresse, vnd sie gepar eynen son eyn menlin, der alle heyden sollt weyden mit der eysern ruthen, vnd yhr kind ward entruckt zu Gott vnd zu seynem stuel, vnd das weyb entflohe ynn die wusten, do sie hatt eynen ortt bereytt von Gott, das sie da selbs erneeret wurd tausent zweyhundert vnnd sechtzig tage.

Vnd es erhub sich eyn krieg ym hymel, Michael vnnd seyne engel strytten mit dem drachen, vnd der drach streytt vnnd seyne engel, vnd vermochten nicht, ward auch yhr stett nicht mehr funden ym hymel, vnd der gros drach, die allte schlang, die da heyst der teuffel vnd Satanas, ward aus worffen, [ 450] der die gantze wellt verfuret, vnnd ward worffen auff die erden, vnd seyne Engel wurden auch worffen.

Vnnd ich horet eyne grosse stym, die sprach ym hymel, Nu ist das heyl vnd die krafft vnd das reych vnsers Gottis worden, vnd die macht seynes Christis, weyll der verworffen ist, der sie verklaget tag vnd nacht fur Gott, vnnd sie haben yhn vberwunden durch des lambs blutt vnnd durch das wortt yhrer zeugnis, vnd haben yhre leben nit [ 418] geliebt bis an den todt, Darumb frewet euch yhr hymel vnd die drynnen wonen, weh denen die auff erden wonen vnnd auff dem meer, denn der teuffel kompt zu euch hynab, vnd hat eynen grossen zorn, vnd weys, das er kleyne zeyt hat.

Vnd da der trache sahe, das er verworffen war auff die erden, verfolget er das weyb die das menlin geporn hatte, vnd es wurden dem weybe zween flugel geben von eynem grossen adeler, das sie ynn die wusten floge, an yhren ortt, da sie erneret wirt eyne zeyt vnnd zwo tzeyt vnnd eyn halbe zeyt fur dem angesicht der schlangen, vnnd die schlange schosß nach dem weybe aus yhrem mund eyn wasser wie eyn strom, das er sie erseufft, vnd die erde halff dem weybe, vnd thet yhren mund auff vnnd verschlang den strom, den der drach aus seynem mund schos, vnd der drach ward zornig vber das weyb, vnnd gieng hyn zu streytten mit den andern von yhrem samen, die da Gotis gepott halten vnd haben das zeugnis Jhesu Christi, vnnd ich tratt an den sand des meris.

Das

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