Revelation · Chapter 14
Luther’s September Testament (1522) · chapter 204 of 213 · about 2 min
Vnd ich sahe eyn thier aus dem meer steygen, das hatte sieben hewbter vnd zehen horner, vnd auff seynen hornern, sieben kronen vnd auff seynen hewbten, namen der lesterung, vnd das thier das ich sahe war gleych eynem Pardel, vnd seyne fusß als Beren fuesß, vnd seyn mund eyns lewen mund, vnd der drach gab yhm seyne krafft vnd seynen stuel vnd eyn grosse macht, Vnd ich sahe seyner hewbt eynes als were es todlich wund, vnd seyne todlich wunde ward heyl, Vnd der gantz erdboden verwundert sich des thiers, vnd betten den trachen an, der dem thier die macht gab, vnd betten das thier an vnd sprachen, wer ist dem thier gleych, vnd wer kan mit yhm kriegen? [ 452] Vnd es ward yhm geben eyn mund zu reden grosß ding vnd lesterung, vnd ward yhm geben, das es mit yhm weret zween vnd viertzig monden lang, vnd es thatt seynen mund auff zur lesterung gegen Got, zu lestern seynen namen vnd seyne hutten vnd die ym hymel wonen, vnd ward yhm geben zu streytten mit den heyligen vnd sie zu vberwinden, vnd yhm ward geben macht vber alle geschlecht vnd zungen vnd heyden, vnd alle die auff erden wonen betten es an, der namen nicht geschrieben sind ynn dem lebendigen buch des lambs, das erwurget ist von anfang der wellt, Hat yemand oren der hore, So yemand ynn des gefengnis furet, der wirt yns gefengnis gehen, so yemand mit dem schwerd todtet, der mus mit dem schwerd todtet werden, Hie ist die gedullt vnd der glawbe der heyligen. [ 420] Vnnd ich sahe eyn ander thier auff steygen von der erden vnd hatte zwey horner gleych wie das lamb, vnd redet wie der drache, vnnd es thutt alle macht des ersten thieris fur yhm, vnd es macht, das die erde, vnnd die drauff wonen, anbeten das erste thier, wilchs todliche wunde heyl worden war, vnd thut grosse zeychen, das auch macht fewer von hymel fallen fur den menschen vnd verfuret die auff erden wonen, vmb der zeychen willen, die yhm geben sind zu thun fur dem thier, vnnd saget denen die auff erden wonen, das sie dem thier eyn bilde machen sollen, das die wunde des schwerds hatte vnnd lebendig worden war.
Vnnd es ward yhm geben, das es dem bilde des thyers den geyst gab, das des thiers bilde redet, vnd das es machte, das wilche nicht des thiers bilde anbeten, ertodtet werden, vnnd macht alle sampt, die kleynen vnd grossen, die reichen vnd armen, die freyen vnd knechte, das es yhn eyn maltzeychen gab ynn yhre rechte hand odder an yhre styrn, das niemant keuffen odder verkeuffen kan, er habe denn das maltzeichen odder den namen des thiers, odder die zall seynes namens, Hie ist weyßheyt, Wer verstand hatt, der vberlege die zall des thiers, denn es ist eyns menschen zall, vnd seyne zall ist, sechs hundert vnd sechs vnd sechtzig. Das