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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 59

John · Chapter 4

Luther’s September Testament (1522) · chapter 59 of 213 · about 2 min

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. Unnd am dritten tage ward eyne hochtzeyt zu Cana ynn Galilea, vnd die mutter Jhesu war da, Jhesus aber vnnd seyne iunger warden auch auff die hochtzeyt geladen, vnd da es an weyn geprach, spricht die mutter Jhesu zu yhm, sie haben keyn weyn, Jhesus spricht zu yhr, Weyb, was habe ich mitt dyr zu schaffen? meyne stund ist noch nit komen, Seyne mutter spricht zu den dienern, was er euch saget, das thutt, Es waren aber alda sechs steynern wasser kruge, gesetzt nach der weys der Judisschen reynigung, vnd gieng ynn yhe eynen, zwey odder drey masß.

Jhesus spricht zu yhn, fullet die wasser kruge mit wasser, vnd sie fulleten sie bis oben an, vnd er spricht zu yhnen, schepfet nu vnd bringets dem speyßemeyster, vnnd sie brachtens, Als aber der speysemeyster kostet den weyn, der [ 332] wasser gewesen war, vnd wuste nicht von wannen er kam, die diener aber wustens, die das wasser geschepfft hatten, ruffet der speysemeyster dem breuttigam vnd spricht zu yhm, yderman gibt zum ersten den gutten weyn, vnd wenn sie truncken worden sind, als denn, den geringern, Du hast den gutten weyn bis her behalten.

Das ist das erste zeychen das Jhesus thett, geschehen zu Cana ynn Gallilea, vnd offinbarte seyne herlickeyt, vnd seyne iunger glewbten an yhn, Darnach zoch er hynab gen Capernaum, Er, seyne mutter, seyne bruder vnd seyne iunger, vnd bleyb nit lange da selbs.

Vnnd der Juden ostern war nahe, vnnd Jhesus zoch hynauff gen Jerusalem, vnnd fand ym tempel sitzen die da ochßen, schaff vnnd tawben veyl hatten, vnd die wechßler, vnd er machte eyn geyssel aus stricken, vnd treyb sie alle zum tempel hynaus, sampt den schaffen vnd ochsen, vnd verschutt den wechslern das gellt, vnd sties die tissch vmb, vnd sprach zu denen, die die tawben veyl hatten, traget das von dannen, vnd machet nicht meyns vatters haus, zum kauffhaus, Seyne iungern aber gedachten dran, das geschrieben stehet, Psal. 68. Der eyffer deynes haus, hatt mich fressen. Da antworten nu die Juden vnnd sprachen, was fur eyn zeychen zeygestu vns, das du solchs thun mugist?

Jhesus antwort vnd sprach zu yhn, brecht dißen tempel, vnd am dritten tage, will ich yhn auff [ 140] richten, da sprachen die Juden, Diser tempel ist ynn sechs vnd viertzig iaren er bawett, vnd du wilt yhn ynn dreyen tagen auff richten? Er aber redet von dem tempel seynes leybs, Da er nu aufferstanden war von den todten, gedachten seine iunger dran, das er dis gesagt hatte, vnd glewbten der schrifft, vnd der rede, die Jhesus gesagt hatte.

Als er aber zu Jerusalem war ynn den ostern auff dem fest, glewbtten viel an yhn, da sie die zeychen sahen, die er thett, Aber Jhesus vertrawet sich yhnen nicht, denn er kand sie alle, vnnd bedurffte nicht, das ymant zeugnis gebe von eynem menschen, denn er wuste woll, was ym menschen war. Das

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