Matthew · Chapter 12
Luther’s September Testament (1522) · chapter 11 of 213 · about 4 min
Luce. 11 Aber die phariseer, da sie es horeten, sprachen sie. Er treybt die tewfel nit anders aus, denn durch Beelzebub der teuffel vbirsten. 25 Jhesus aber vernam yhr gedancken, vnnd sprach zu yhn. Eyn iglich reych, so es mitt yhm selbs vneyns wirt, das wirtt wust, vnd eyn iglich stadt odder haws, so es mitt yhm selbs vneyns wirt, mag nitt bestehen. 26 So denn eyn [ 58] Satan, den andern aus treybt, so mus er mit [ 27] yhm selbs vneyns seyn, wie mag denn seyn reych bestehen? 27 Szo aber ich die teuffel durch Beelzebub aus treybe, durch wen treyben sie ewre kindere aus?
Darumb werden sie ewre richter seyn. 28 So ich aber die teuffel aus treybe, durch den geyst gottis, so ist yhe das reych gottis vbir euch komen. 29 Odder wie kan yemand ynn eynes starcken haus gehen, vnnd yhm seynen haußradt rawben, es sey denn, das er zuuor den starcken binde, vnnd als dann yhm seyn haus berawbe? 30 wer nicht mitt myr ist, der ist widder mich, vnnd wer nicht mit myr samlet, der verstrawet. 31 Darumb sage ich euch, alle sund vnnd lesterung wirt den menschen vergeben, aber die lesterung widder den geyst, wirt nicht vergeben, Marci. 3 Luce. 12 32 (widder den heyligen geyst) Die sund ynn den heyligen geyst ist, verachtung des Euangeli vnnd seyner werck, die weyil sie stehet, ist keyner sund radt, denn sie ficht wider den glauben, der das ist der sund vergebung, wo sie aber wirtt abthan, mag der glawbe eyngehen vnnd alle sund abfallen. (noch ihnener) das hie Mattheus spricht (widder ynn diser noch ynn ihener wellt) saget Marcus also: Er ist schuldig eyner ewigen schuld. vnd wer ettwas redet wider des menschen son, dem wirt es vergeben, aber wer ettwas redet widder den heyligen geyst, dem wirts nicht vergeben, widder ynn diser noch ynn ihener wellt. 33 Setzt entwedder eynen gutten bawm, ßo wirtt die frucht gutt, odder setzt eyn fawlen bawm, ßo wirt die frucht faul, denn an der frucht erkendt man den bawm. 34 Jhr ottern getzichte, wie kund yhr gutts reden, die weyll yhr bose seyt?
Wes das hertz voll ist, des geht der mund vbir. Luce. 35 Eyn gut mensch bringt gutts erfur, aus seynem gutten schatz, vnd eyn boß mensch bringt boses erfur, aus seynem bosen schatz, 36 Jch sage euch aber, das die menschen mussen rechenschafft geben am iungsten gericht von eynem iglichen vnnutzen wortt, das sie geredt haben. 37 Aus deynen wortten wirstu gerechtfertiget werden vnnd aus deynen wortten wirstu verdampt werdenn. Marci. 8 Luce. 11 38 Da antwortten ettlich vnter den schrifftgelerten vnnd phariseer vnd sprachen. Meyster, wyr wollten gern eyn tzeychen von dyr sehen, 39 vnnd er antworttet vnnd sprach.
Dise bose vnnd ehebrechersche art sucht eyn zeychen, vnnd es wirtt yhr keyn tzeychen geben werden denn das zeychen des propheten Jonas.
Jone. 1. 40 Denn gleych wie Jonas war drey tag vnnd drey nacht yn des walfisschis bauch, Also wirt des menschen son drey tag vnnd drey nacht seyn mitten ynn der erden. 41 Die leute von Niniue werden auff stehen am iungsten gericht, mitt disem geschlecht, vnnd werden es verdamnen, denn sie thetten bus nach der predigt Jonas, vnnd sihe, hie ist mehr denn Jonas. 42 Die konigyn vom mittag wirt auff stehen am iungsten gericht mitt diesem geschlecht, vnnd wirtt es verdamnen, denn sie kam vom end der erden zu horen die weyßheyt Salomonis, vnnd sihe, hie ist mehr denn Salomon. [ 60] 43 Wenn der vnsawber geyst von dem menschen aus gefaren ist, so durchwandellt er durre stett, vnd sucht ruge vnnd sie nicht, 44 da spricht er denn, ich wil wider vmb keren, ynn meyn haus, daraus ich gangen bynn, vnnd wenn er kompt, so find ers mussig, gekeret vnnd geschmuckt, 45 so gehet er hynn vnnd nympt zu sich sieben ander geyster, [ 28] die erger sind, denn er selbs, vnnd wenn sie hyn eyn, komen wonen sie aldo, vnd das letzt dises menschen wirtt erger, denn das erste.
Also wirtts auch disem argen geschlechte gehen. Marci. 3 Luce. 8 46 Da er noch also zu dem volck redte, sihe, da stunden seyne mutter vnnd seyne bruder draussen, die wolten mitt yhm reden, 47 da sprach eyner tzu yhm, sihe, deyn mutter vnnd deyne bruder stehen draussen, vnnd wollen mitt dyr reden. 48 Er antwort aber vnd sprach zu dem der es yhm ansaget. Wer ist meyn mutter, vnd wer sind meyne bruder? 49 vnnd recket die hand aus vber seyne iunger, vnd sprach, sihe da, das ist meyn mutter, vnd meyne bruder. 50 Denn wer do thut den willen meynes vaters ym hymel, der selbige ist meyn bruder, schwester vnnd mutter. Das