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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 176

1 Peter · Chapter 3

Luther’s September Testament (1522) · chapter 176 of 213 · about 3 min

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. So legt nu ab alle boßheyt vnd allen list, vnd heucheley vnd hasß, vnd alles affterreden, vnd seyt gyrig nach der vernunfftigen vnuerfelschten milch, als die ytzt gepornen kindlin, auff das yhr durch die selbige erwachßet, ßo yhr anders habt geschmackt, das der herr freuntlich ist, Zu wilchem yhr komen seyt, als zu dem lebendigen steyn, der von den menschen verworffen, aber fur Got erwelet vnd kostlich ist, Vnd auch yhr, als die lebendigen steyne, bawet euch zum geystlichen hauße vnd zum heyligen priesterthum, [ 304] zu opffern geystliche opffer, die Got angenehm sind, durch Jhesum Christum.

Jsa. 2 Darumb ist ynn der schrifft verfasset, Sihe da, ich lege eynen außerweleten kostlichen ecksteyn ynn Zion, vnd wer an yhn glewbt, der sol nicht zuschanden werden. Euch nu, die yhr glewbt, ist er kostlich, Den vnglewbigen aber, ist der steyn, den die bawleut verworffen haben, psal. 117. Jsa. zum ecksteyn worden 8 vnd zum steyn des anstossens vnd zum felß des ergernis, die sich stossen an dem wort, vnd glewben nicht dran, darauff sie gesetzt sind.

Yhr aber seyt das auserwelete geschlecht, Exo. 19 das koniglich priesterthum, das heylige volck, das volck des eygenthums, das yhr verkundigen solt die tugent des, der euch beruffen hat von der finsternis zu seynem wunderbarn liecht, Die yhr weyland nicht eyn volck waret, nu aber Gottis volck seyt, Osee. 2 vnnd der sich Gott nicht erbarmet, nu aber erbarmet hat. [ 347] Lieben bruder, ich ermane euch als die frembdlingen vnd pilgeryn, enthalltet euch von den fleyschlichen lusten, wilche widder die seele streytten, vnd furet eynen guten wandel vnter den heyden, auff das die so von euch affterreden, als von vbelthettern, ewre gute werck sehen, vnd Gotte preyßen, wens nu an den tag komen wirt.

Seyt vnterthan aller menschlicher ordnung, vmb des herrn willen, es sey dem konige als dem vbirsten, odder den pflegern als den gesandten von yhm, zur rache der vbelthetter, vnnd zu lobe der wolthetter. Denn das ist der wille Gottis, das yhr mit wolthun verstopffet die vnwissenheyt der torichten menschen, Als die freyen vnd nicht als hettet yhr die freyheyt zum deckel der boßheyt, ßondern als die knechte Gottis. Seyt eerbietig gegen yderman, Habt lieb die bruderschafft, Furchtet Got, Eehret den konig. Yhr haußknecht seyt vnterthan mit aller furcht den herren, nicht alleyne den guttigen vnd gelinden, sondern auch den vnschlachtigen.

Denn das ist gnade, so yemand vmb des gewissens willen zu Got, traurickeyt vertregt vnd leydet mit vnrecht. Denn was ist das fur eyn preyß, so yhr vmb missetat willen streyche leydet? aber wenn yhr vmb wolthat willen leydet vnd erduldet, das ist gnade bey Got.

Denn datzu seyt yhr beruffen, syntemal auch Christus gelitten hat fur vns, vnd vns eyn furbild gelassen, das yhr solt nachfolgen seynen fußstapffen, wilcher keyne sund than hat, ist auch keyn trug ynn seynem munde erfunden, [ 306] wilcher nicht widderschalt da er gescholten wart, nicht drewet da er leyd, Er stellets aber heym dem, der da recht richtet, wilcher vnßer sunde selbs geopffert hatt an seynem leybe auff dem holtz, auff das wyr der sunden on seyn, vnnd der gerechtickeyt leben, Jsa. 53. durch wilchs strymen yhr seyt gesund worden. Denn yhr waret, wie die yrrende schaff, aber yhr seyt nu bekeret zu dem hirtten vnd bischoff ewer seelen. Das

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