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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 25

Mark · Chapter 5

Luther’s September Testament (1522) · chapter 25 of 213 · about 5 min

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Unnd sie kamen iensit des meers, ynn die gegend der Gadarener, vnnd als er aus dem schiff tratt, lieffe yhm als bald entgegen aus den grebern, eyn mensch besessen von eynem vnsawbern geyst, der seyne wonunge ynn den grebern hatte, vnd niemant kund yhn binden, auch nit mitt ketten, denn er war offt mitt fesselln vnnd ketten gepunden gewesen, vnd hatte die ketten zu ryssen vnd die fessell zu rieben, vnd niemant kund yhn zemen, vnd er war alletzeyt, beyde tag vnnd nacht auff den bergen vnnd ynn den grebern, schreyend vnd schlug sich mitt steynen, da er aber Jhesum sahe von ferns, lieff er zu vnd fiel fur yhn nyder, schrey lautt, vnd sprach, was habe ich mit dyr zu thun?

O Jhesu du son des aller hochsten, ich beschwere dich bey gott, das du mich nit quellist, Er sprach aber zu yhm, fare aus du vnsawber [ 152] geyst von dem menschen, vnd er fragt yhn wie heyssistu? vnd er antwort vnd sprach, legion heysß ich, denn vnser ist viel, [ 64] vnnd er batt yhn seer, das er sie nit aus der selben gegend triebe.

Vnnd es war da selbs an den bergen, eyn grosse herd sewen an der weyde, vnd die teuffel baten yhn alle, vnnd sprachen, las vns ynn die sew faren, vnd als bald erlewbt yhn Jhesus, Da furen die vnsawbere geyste aus, vnnd furen ynn die sew, vnnd die herd stortzt sich mit eynem sturm ins meer, Es war aber bey zwey tausent, vnnd ersoffen ym meer, vnd die hyrtten flohen vnd verkundigeten das ynn der stad, vnd auff dem land, vnnd sie giengen hynaus zu sehen, was da geschehen war, vnd kamen zu Jhesu, vnnd sahen den besessenen der die legion gehabt hatte das er sasß vnd war bekleydet, vnnd vernunfftig, vnnd furchten sich, vnd die es gesehen hatten, sagten yhn, was dem besessenen widderfarn war, vnd von den sewen, vnd sie fiengen an vnd baten yhn, das er aus yhrer gegend zoge, vnnd da er ynn das schiff tratt, batt yhn der besessene, das er mocht bey yhm seyn, Aber Jhesus lies es yhm nicht zu, sondern sprach zu yhm, gang hyn ynn deyn haus, vnnd zu den deynen, vnnd verkundige yhn, wie grosse wolthatt dyr der herr than, vnnd sich deyn erbarmet hatt, vnnd er gieng hyn, vnd fieng an aus ruffen ynn den zehen stetten, wie grosse wolthat yhm Jesus than hatte, vnd yderman verwundert sich.

Matth. 9 Luce. 8 Vnd da Jhesus widder hyn vber fur ym schiff, versamlet sich viel volcks zu yhm, vnd war an dem meer, vnnd sihe, da kam der vbirsten eyner von der schule, mitt namen Jayrus, vnd da er yhn sahe, fiel er yhm zu fussen, vnnd batt yhn seer, vnnd sprach, meyn tochter ist ynn den letzten zugen, du wolltist komen, vnnd deyne hand auff sie legen das sie gesund werde vnnd lebe, vnnd er gieng hyn mit yhm, vnnd es folget yhm viel volcks nah, vnnd sie drungen yhn.

Vnnd da war eyn weyb, das hatte den bluttgang zwelff iar gehabt, vnnd viel erlitten von vielen ertzten, vnd hatte alle yhr gutt drob vortzeret, vnnd halff sie nichts, sondern viel mehr wartt es erger mitt yhr, da die horte von Jhesu, kam sie ym volck, von hynden zu, vnd rurete seyn kleyd an, denn sie sprach, wenn ich nur seyn kleyd mocht an ruren, so wurd ich gesund, vnd als bald vertrucket der brun yhrs blutts, vnnd sie fulets am leybe, das sie war gesund worden von yhrer plage.

Vnnd Jhesus fulet als bald an yhm selbs die krafft die von yhm außgangen war, vnnd wand sich vmb vnter dem volck, vnd sprach, wer hatt meyn [ 154] kleyder angerurt? vnnd die iunger sprachen zu yhm, du sihest das dich das volck dringet, vnd sprichst, wer hatt mich angerurt? vnnd er sahe sich vmb nach der, die das than hatte, das weyb aber furcht sich vnnd zittert, denn sie wyste was an yhr gescheen war, kam vnnd fiel fur yhm nydder, vnd saget yhm die gantze warheyt, er sprach aber zu yhr, meyn tochter, deyn glawb hat dich gesund gemacht, gang hyn mitt fryden, vnnd sey gesund von deyner plage.

Da er noch also redet, kamen ettlich von dem vbirsten der schule [ 65] vnnd sprachen, deyn tochter ist gestorben, was muhestu weytter den meyster?

Jhesus aber horet bald die rede die da gesagt ward vnd sprach zu dem vbirsten der schule, furcht dich nit, glewbe nur, vnnd lies niemant yhm nach folgen, denn Petern vnd Jacoben vnnd Johannen seynen bruder, vnnd er kam ynn das haus des vbirsten der schule, vnnd sahe das getummel, vnnd die da seer weyneten vnnd heuleten, vnnd er gieng hyn eyn, vnnd sprach zu yhnen, was tummellt vnd weynet, yhr das kind ist nicht gestorben, sondern es schlefft, vnd sie verlachten yhn, vnd er treyb sie alle aus, vnd nam mitt sich den vater des kinds vnnd die mutter, vnnd die bey yhm waren, vnd gieng hyn eyn, da das kind lag, vnnd ergreyff das kind bey der hand, vnd sprach zu yhr, Thabitha kumi, das ist verdolmetscht, Meydlin, ich sage dyr, stand auff, vnnd als bald stund das meydlin auff, vnnd wandelete, Es war aber zwelff iar allt, vnnd sie entsatzten sich vbir die masß, vnd er verpott yhn hartt, das es niemant wissen sollte, vnnd saget, sie sollten yhr zu essen geben.

Das

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