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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 35

Mark · Chapter 15

Luther’s September Testament (1522) · chapter 35 of 213 · about 2 min

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Vnnd da der Sabbath vergangen war, kaufften Maria Magdalena vnd Maria Jacobi vnnd Salome specery auff das sie kemen, vnd salbeten yhn, vnnd sie kamen zum grabe an eynem sabbather seer frue, da die sonne auff gieng, vnd sie sprachen vnternander, wer walltzet vns den steyn von des grabis thur? vnd sie sahen da hyn, vnd wurden gewar, das der steyn abgeweltzet war, denn er war seer gros, vnnd sie giengen hyneyn, ynn das grab, vnd sahen eynen iungling zur rechten hand sitzen, der hatte eyn lang weysß kleyd an, vnd entsatzten sich. [ 206] Er aber sprach zu yhnen, Entsetzt euch nicht, yhr sucht Jhesum von Nazareth den gecreutzigten, Er ist aufferstanden, vnd ist nicht hie, [ 86] Sihe da, die stete, da sie yhn hyn legten, gehet aber hyn, vnd saget seynen iungern, vnd Petro, das er fur euch hyn ynn Gallilean gehen wirt, da werdet yhr yhn sehen, wie er euch gesagt hat.

Vnd sie giengen schnell eraus, vnd flohen von dem grabe, denn es war sie zittern vnnd entsetzen an komen, vnd sagten niemant nichts, denn sie waren furchtig.

Jhesus aber, da er aufferstanden war frue am ersten tag der Sabbather, erscheyn er am ersten der Maria Magdalene, von welcher er sieben geyster aus trieben hatte, vnd sie gieng hyn vnd verkundigts denen, die mit yhm gewesen waren, die da leyde trugen vnd weyneten, vnd die selbigen, da sie horeten, das er lebet vnd were yhr erschynen, glewbten sie nicht, Darnach, da zween aus yhnen wandelten, offenbart er sich, vnter eyner andern gestallt, da sie auffs feld giengen, vnd die selbigen giengen auch hyn, vnnd verkundigeten das den andern, den glewbten sie auch nicht.

Zu letzt, da die eylffe zu tisch sassen, offenbart er sich, vnnd schallt yhren vnglawben, vnd yhres hertzen hertickeyt, das sie nit glewbt hatten, denen, die yhn gesehen hatten aufferstanden, Luce. 24 vnd sprach zu yhnen, gehet hyn, ynn alle wellt, vnnd predigt das Euangelion, aller Creaturn, wer do glawbt vnnd taufft wirt, der wirt selig werden, wer aber nicht glewbt, der wirtt verdampt werden.

Die zeychen aber, die do folgen werden, denen, die do glawben, sind die, ynn meynem namen werden sie teuffell aus treyben, mitt newen zungen reden, schlangen vertreyben, vnnd so sie etwas todtlichs trinken, wirts yhn nicht schaden, auff die krancken werden sie die hende legen, so wirts besser mit yhn werden. Vnd der herre, nach dem er mit yhn geredt hatte, wart er auff gehaben gen hymel, vnd hat sich zur rechten hand gottis gesetzt, Sie aber giengen aus, vnd predigten an allen ortten, vnd der herre wirckte mit yhn, vnd bekrefftiget das wortt, durch mitt folgende zeychenn. Ende des Euangeli Sanct Marcus.

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