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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 41

Luke · Chapter 7

Luther’s September Testament (1522) · chapter 41 of 213 · about 5 min

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Matth. 10 16 Niemant aber zundet eyn liecht an, vnd deckets mit eym gefes, odder setzts vnter eyn banck, ßondern er setzts auff eynen leuchter, auff das, wer hyneyn geht, das liecht sehe. 17 Denn es ist nichts verporgen, das nicht offinbar werde, auch nichts heymlichs, das nicht kund werde, vnd an tag kome, Matth. 13 18 So sehet nu drauff, wie yhr zuhoret. Denn wer do hat, dem wirt geben, wer aber nit hat, von dem wirt genomen auch das er meynet zu haben.

Matth. 12 Marc. 3 19 Es giengen aber hyntzu seyne mutter vnnd brudere, vnd kundten fur dem volck nit zu yhm komen. 20 Vnd es wart yhm an gesagt, Deyn mutter vnd deyne bruder stehen draussen, vnd wollen dich sehen, 21 Er aber antwort vnd sprach zu yhn, Meyn mutter vnd meyne bruder sind dise, die Gottis wort horen vnd thuns. Matth.

Marci. 4 22 Vnd es begab sich auff der tage eynen, das er ynn eyn schiff trat, vnd seyne iunger mit yhm, vnd er sprach zu yhn, Last vns vber den see faren, Sie stiessen von land, 23 vnd da sie schiffeten, entschlieff er, vnd es kam eyn windwurbel auff den see, vnnd die wellen vbirfielen sie, vnd stunden ynn grosser far. 24 Da tratten sie zu yhm, vnd weckten yhn auff vnd sprachen, Meyster, Meyster, wyr verderben, Da stund er auff vnd bedrawete den wind vnnd die woge des wassers, vnnd es ließ ab, vnd wart eyne stille. 25 Er [ 248] sprach aber zu yhn, Wo ist ewr glawbe? sie furchten sich aber vnd verwunderten sich, vnd sprachen vnternander, Wer ist diser? denn er gepeut dem wind vnd dem wasser, vnd sie sind yhm gehorsam, 26 vnd sie schiffeten fort, ynn die Gegend der Gadarener, wilche ist gegen Gallilean vber.

Matth. 8 Marci. 5 27 Vnd als er außtrat auff das land, begegnet yhm eyn man aus der stadt, der hatte teuffele von langer zeyt her, vnd thet keyne kleyder an, vnd bleyb ynn keynem hause, sondern ynn den grebern. 28 Da er aber Jhesum sahe, schrey er, vnd fiel fur yhm nyder, vnd rieff laut, Was hab ich mit dyr zuschaffen Jhesu du son des allerhohisten? Jch bitte dich, du woltist mich nit quellen, 29 Denn er gepot dem vnsaubern geyst, das er von dem menschen außfure, denn er hatte yhn lange zeyt geplagt, vnd er wartt mit ketten gepunden vnnd mit fesselln gefangen, vnd zur reys die band, vnd wart getrieben von dem teuffel ynn die wusten. 30 Vnd Jhesus fraget yhn, vnnd sprach, wie heyst deyn name?

Er sprach, Legion, denn es waren viel teuffel ynn yhn gefaren, 31 vnd sie baten yhn, das er yhn nicht gepotte, ynn die tieffe zu faren, 32 Es war aber daselbst eyn grosse herd sew an der weyde, auf dem berge, vnd sie baten yhn, das er yhn erleubet yhn die selbigen zu faren, vnd er erleubet yhn, 33 da furen die teuffel aus von dem menschen vnnd furen ynn die sew, vnnd die herd sturtzet sich mit eynem sturm ynn den see, vnnd ersoffen, 34 da aber die hirtten sahen, was do geschach, flohen sie, vnd verkundigetens ynn der stad vnd ynn den dorffen. 35 Da giengen sie hynaus zu sehen, was da geschehen war, vnnd kamen zu Jhesu, vnnd funden den menschen, von wilchem die teuffel [ 105] auß gefaren waren, sitzend zu den fussen Jhesu, bekleydet vnnd vernunfftig, vnd sie erschracken, 36 vnd die es gesehen hatten verkundigeten yhn, wie der besessene war gesund worden, 37 Vnnd es batt yhn die gantze menge der vmbligende lender der Gadarener, das er von yhn gienge, denn es war sie eyne grosse furcht an komen, vnnd er tratt ynn das schiff vnnd wand widderumb, 38 Es batt yhn aber der man, von dem die teuffell waren außgefaren, das er bey yhm mocht seyn, Aber Jhesus lies yhn von sich vnnd sprach, 39 Gehe widder heym, vnd sage was dyr Got than hatt, vnd er gieng hynn vnnd prediget durch die gantze stad, was yhm Jhesus than hatte.

Matth. Marci. 5 40 Vnnd es begab sich, da Jhesus widder kam, nam yhn das volck auff, denn sie wartteten alle auff yhn, 41 vnd sihe, da kam eyn man, mit namen, Jairus, vnd er war eyn vberster der schule, vnd fiel Jhesu zu den fussen, vnnd batt yhn, das er wolt ynn seyn haus komen, 42 denn er hatte eyn eynige [ 250] tochter bey zwelff iaren, die lag ynn letzten zugen, vnd da er hynn gieng, drang yhn das volck.

Matth. 9 Marci. 5 43 Vnnd eyn weyb hatte den blutgang gehabt zwelff iar, die hatte alle yhre narung an die ertzete gewand, vnd kund von niemant geheylet werden, 44 die tratt hyntzu von hynden, vnnd ruret seynes kleyds saum an, vnd also bald bestundt yhr der bluttgang. 45 Vnd Jhesus sprach, wer hatt mich anruret? da sie aber alle leugneten, sprach Petrus vnd die mit yhm waren, meyster, das volck dringet vnd druckt dich, vnd du sprichst, wer hat mich anruret? 46 Jhesus aber sprach, Es hatt mich ymant anruret, denn ich fule, das eyn krafft von myr gangen ist, 47 Da aber das weyb sahe, das nitt verporgen war, kam sie zittern vnd fiel fur yhn, vnd verkundiget fur allem volck, aus was vrsach sie yhn hatte angerurt, vnd wie sie were als bald gesund worden, 48 Er aber sprach zu yhr, sey getrost meyne tochter, deyn glawb hatt dyr geholffen, gang hyn mit friden. 49 Da er noch redet, kam eyner vom gesind des vbirsten der schule, vnd sprach zu yhm, deyn tochter ist gestorben, bemuhe den meyster nicht, 50 Da aber Jhesus das horete, antwort er yhm vnd sprach, furcht dich nit, glewbe nur, so wirtt sie gesund. 51 Da er aber ynn das haus kam, lies er niemant hyneyn gehen, denn Petron vnd Jacoben vnd Johannen, vnd des kinds vater vnd mutter, 52 Sie weyneten aber alle, vnd klagten sie, Er aber sprach, weynet nicht, sie ist nicht gestorben, sondern sie schlefft, 53 vnd sie verlachten yhn, wusten wol das sie gestorben war, 54 Er aber treyb sie alle hynaus, vnd greyff yhre hand an vnd rieff, vnd sprach, kind stehe auff, 55 vnd yhr geyst kam wider, vnd stund auff also balde, vnd er befalh, man sollt yhr zu essen geben, 56 vnd yhre Elltern entsatzten sich, Er aber gepott yhn, das sie niemant sagten, was geschehen war.

Das

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