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The Holy Bible · Luther’s September Testament (1522) · Chapter 42

Luke · Chapter 8

Luther’s September Testament (1522) · chapter 42 of 213 · about 7 min

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vnd sprach zu yhn, yhr sollt nichts mit euch nemen auff den weg, widder stab, noch tasschen, noch brott, noch gellt, solt auch nit auff eyn mal zween rock haben, vnd wo yhr ynn eyn haus gehet, da bleybet, bis yhr von dannen zihet, vnd welche euch nicht auff nemen, da gehet aus von der selbigen stad, vnnd schuttellt ab den stawb von ewren fussen zu eynem zeugnis vber sie, Vnnd sie kamen hynaus vnd durch zogen die merckte, predigeten das Euangelion vnnd machten gesund an allen enden. [ 252] Matth. 14 Marci. 6 Es kam aber fur Herodes den vierfursten, alles was durch yhn geschach, vnd er besorget sich, die weyll von ettlichen gesagt ward, Johannes ist von todten aufferstanden, von ettlichen aber, Elias ist erschynen, von etlichen aber, Es ist der allten propheten eyner aufferstanden, vnd Herodes sprach, Johannen den hab ich enthewbtet, wer ist aber diser, von dem ich solchs hore? vnd begeret yhn zu sehen.

Vnd die Apostel kamen widder, vnd ertzeleten yhm, was sie than hatten, vnd er nam sie zu sich, vnd entweych besonders ynn eyn wusten bey der stadt, die da heyst Betsaida. Da des das volck ynnen wart, zog es yhm nach, vnd er nam sie auff, vnd saget yhn von dem reych Gottis, vnd machte gesund, die es bedurfften, Matth.

Marci. 6 Johan. 6 Aber der tag fieng an sich zu neygen, 12 da tratten zu yhm die zwelffe, vnd sprachen zu yhm, las das volck von dyr, das sie hyngehen ynn die merckt vmbher, vnd ynn die dorffe da sie herberg vnnd speyße finden, denn wyr sind hie ynn der wusten, 13 Er aber sprach zu yhn, gebt yhr yhn zu essen, Sie sprachen, wyr haben nicht mehr den funff brod vnd zween fissch, Es sey denn, das wyr hyn gehen sollen, vnd speyße kauffen fur ßo gros volck 14 (denn es waren bey funff tausent man) Er sprach aber zu seynen iungern, Lagert sie bey schichten, yhe funfftzig, Vnd sie thetten also, vnd lagerten sie alle, da nam er die funff brod vnd zween fissch, vnd sahe auff gen hymel vnd sprach den segen drwber, brach sie, vnnd gab sie den iungern das sie dem volck furlegten, vnd sie assen vnd wurden alle satt, vnd wurden auff gehaben, das yhn vbir bleyb von brocken, zwelff korbe.

Matth. 16 Marci. 8 Vnd es begab sich, da er ym gepett vnd alleyn war, da waren ettlich seyner iunger mit yhm, vnd er fraget sie, vnd sprach, Wer sagen die leut, das ich sey?

Sie antworten vnnd sprachen, sie sagen du seyst Johannes der teuffer, ettlich aber, du seyst Elias, ettlich aber, Es sey der allten propheten eyner aufferstanden, Er aber sprach zu yhn, wer, sagt yhr aber das ich sey, da antwortet Petrus vnnd sprach, du bist der Christ Gottis, vnnd er bedrawet sie vnnd gepott, das sie das niemant sageten, vnd sprach, denn des menschen son mus noch viel leyden, vnd verworffen werden von den Elltisten vnd hohen priestern vnnd schrifftgelerten, vnd ertodtet werden, vnd am dritten tag aufferweckt werden.

Matth. 16 Marci. 8 Da sprach er zu yhn allen, wer myr folgen will, der verleugne sich selbs vnd neme seyn Creutz auff sich teglich, vnd folge myr nach, denn wer seyn leben erhallten will, der wirt es verlieren, Wer aber seyne [ 107] leben verleuret vmb meynen willen, der wirts erhallten, Vnd was nutz hett der [ 254] mensch, ob er die gantzen wellt gewunne, vnnd verlore sich selbs, odder beschedigt sich selbs?

Wer sich aber meyn vnnd meyner rede schemet, des wirt sich des menschen son auch schemen, wenn er komen wirt ynn seyner herlickeyt vnnd seynes vatters vnd der heyligen Engel, ich sage euch aber warlich, das ettlich sind von den, die hie stehen, die den todt nicht schmecken werden, bis das sie das reych Gottis sehen.

Matth. 17 Marci. 9 Vnnd es begab sich nach disen reden bey acht tagen, das er zu sich nam, Petron, Johannen vnd Jacoben, vnd steyg auff eynen berg zu beten, vnnd da er bettet, wartt die gestallt seynes angesichts anders, vnnd seyn kleyd weys vnnd glantzet, vnnd sihe, zween menner redten mit yhm, wilche waren Moses vnd Elias, die erschynen ynn klarheyt, vnnd redten von dem außgang, wilchen er sollt erfullen zu Jerusalem, Petrus aber vnd die mit yhm waren, waren voll schlaffs, da sie aber auff wachten, sahen sie seyne klarheytt, vnd die zween menner bey yhm stehen.

Matth. 17 Marci. 9 Vnd es begab sich, da die von yhm wichen, sprach Petrus zu Jhesu, meyster, hie ist gutt seyn, Wyr wollen drey hutten machen, dyr eyne, Mosi eyne, vnd Elias eyne, vnd wuste nit was er redet, da er aber solchs redet, kam eyn wolcke vnd vbirschattet sie, vnd sie erschracken da sie die wolcke vbertzog, vnd es fiel eyne stymme aus der wolcken, die sprach, Diser ist meyn lieber son, dem gehorchet, vnd ynn dem solch stymm geschach, funden sie Jhesum alleyn, vnd sie verschwygen vnd verkundigeten niemant nichts ynn den selben tagen was sie gesehen hatten.

Es begab sich aber den tag hernach, da sie von dem berge kamen, kam yhn entgegen viel volcks, vnd sihe eyn man vntter dem volck rieff vnd sprach, meyster, ich bit dich, besihe doch meyn son, denn er ist meyn eyniger son, sihe, der geyst ergreyfft yhn, so schreyet er als bald vnnd reysset yhn das er schawmet, vnd mit nodt weycht er von yhm wenn er yhn geryssen hatt, vnd ich hab deyne iunger gepeten, das sie yhn aus trieben, vnd sie kundten nicht, Da antwortt Jhesus vnd sprach, O du vngleubige vnnd verkerete art, wie lang soll ich bey euch seyn vnd euch dulden? bringe deynen son her, Vnd da er zu yhm kam, reysß yhn der teuffel, vnd zerret yhn, Jhesus aber bedrewet den vnsawbern geyst, vnd machet den knaben gesund, vnd gab yhn seynem vatter wider, vnd sie entsatzten sich alle vber der herlickeyt Gottis.

Matth. 17 Marci. 9 Da sie sich aber alle verwunderten, vber allem das er thett, sprach er zu seynen iungern, fasset yhr zu ewren oren dise rede, denn des menschen son mus vbirantwort werden ynn der menschen hende, aber das wort vernamen sie nicht, vnd es war fur yhn verporgen, das sie es nit begriffen, vnd sie furchten sich yhn zu fragen vmb das selbe wortt. [ 256] Matth. 18 Marci. 9 Es kam auch eyn gedancken vnter sie, wer vnter yhn der grossist were, da aber Jhesus den gedancken yhres hertzen sahe, erwisscht er [ 108] eyn kynd, vnnd stellet es neben sich, vnd sprach zu yhn, wer das kind auff nympt ynn meynem namen, der nympt mich auff, vnnd wer mich auff nympt der nympt den auff, der mich gesand hatt, Wilcher aber der kleynist ist vnter euch allen, der wirt groß seyn.

Marci. 9 Da antwort Johannes vnd sprach, meyster, wyr sahen eynen, der treyb die teuffel aus ynn deynem namen, vnd wyr wereten yhm, denn er folget dyr nicht mit vns, vnd Jhesus sprach zu yhm, weret yhm nit, denn wer nicht widder euch ist, der ist fur euch. Hie fehet Lucas an zu beschreyben den zug Christi gen Jerusalem. Es begab sich aber, da die zeyt erfullet war, das er solt von hynnen genommen werden, wendet er seyn angesicht stracks gen Jerusalem zu wandeln, vnd er sandte botten fur yhm hyn, die giengen hyn, vnd kamen yn ein marckt der Samariter, das sie yhm herberg bestelleten, vnd sie namen yhn nicht an, darumb das er seyn angesicht gericht hatte zu wandeln gen Jerusalem.

Da aber das seyne iunger Jacobus vnd Johannes sahen, sprachen sie, Herre, wiltu, so wollen wyr sagen, das fewr vom hymel fall, vnnd vertzere sie, wie Elias thet? Jhesus aber wand sich vnd bedrawet sie, vnd sprach, wisset yhr nit, wilchs geysts kinder yhr seytt? des menschen son ist nit kommen der menschen seelen zu verderben, sondern zu erhalten, vnd sie giengen ynn eyn andern marckt. Matth. 8 Es begab sich aber da sie auff dem wege waren, sprach eyner zu yhm, ich wil dyr folgen wo du hyn gehist, vnd Jhesus sprach zu yhm, die fuchße haben gruben, vnd die vogel vnter dem hymel haben nester, aber des menschen son hatt nicht, da er seyn hewbt hyn lege.

Matth. 8 Vnnd er sprach zu eynem andern, folge myr nach, der sprach aber, Herre, Erlewbe myr, das ich zuuor hyn gehe, vnd meynen vater begrabe, Aber Jhesus sprach zu yhm, las die todten yhre todten begraben, gang du aber hyn, vnd verkundige das reych Gottis. Vnd eyn ander sprach, Herr ich will dyr nach folgen, aber erleube myr zuuor, das ich eyn abscheyd mache mit denen die yn meynem hauße sind, Jhesus sprach zu yhm, wer seyne hand an den pflug leget vnd sihet zu ruck, der ist nicht geschickt zum reych Gottis. [ 258] Das

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